Die Dieselameise DK 2003 & DK3

Die Diesel-Ameise wurde im VEB Fahrzeugwerk Waltershausen in Thüringen gebaut.Vorher wurde sie in den Industriewerken Ludwigsfelde gebaut. Sie diente zum Innerbetrieblichen Transport von Waren. Sie konnten bis zu 2000kg zuladen oder auch als Zugfahrzeug genutzt werden.

Die Diesel-Ameise wurde ursprünglich nur als Pritsche gefertigt. Anfang 1957 began man auch Kippvarianten zu fertigen. Im Gegensatz zum Nachfolger DK2004 (besserbekannt als M21) besaß diese eine hydraulische Vierkolbenpresse mit Handpumpe. Es wurde ein Muldeaufbau sowie ein Dreiseiten-Kippaufbau angeboten. Wieviel Maschinen davon wirklich in den Handel gingen ist unbekannt. Da sie kurz darauf ja bereits vom Multicar M21 abgelöst wurde.

Als Antrieb wurde der Cunnewalder Verdampfermotor H65 genutzt. Dieser Dieselmotor mit Wasserverdampferkühlung leistete bei 1500 U/min 6,5 PS. Ab 1958 wurde der 1H65 gebaut. Dieser entspricht im Wesentlichen dem H65. Der Motor fand in vielen landwirtschaftlichen Geräte der DDR Einsatz. Er ist sehr robust und einfach in Bedienung und Wartung. Er wurde sogar in den bekannten Tukker-Fischerboten eingesetzt. Die Motoren war immer grün lackiert. Das es früher keine RAL Farbnummern gab,ist es schwer da eine 100% deckende zu finden. RAL 6011 Resedagrün  oder Maschinenfarbe (z.B. Fendt Maschinenfarbe von Förch) kommt ihm aber sehr nah.

Mit dem 4-Gang Getriebe erreichte die Diesel-Ameise eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 15 km/h.

 Quelle: Kraftfahrzeugtechnik Ausgabe 6/1957